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Norovirus

Da ich in meinem Blog normalerweise nicht über meine Krankheiten lamentiere (offensichtlich scheint dafür ja nun Twitter besser geeignet zu sein, was man da so an Krankheitsgeschichten liest…) und es eher unappetitlich ist, habe ich euch bisher davon verschont über meine vermutliche Ansteckung mit dem Norovirus zu berichten.

Aber ich bin auf dem Weg der Besserung. Ist nur unschön, wenn so etwas gleich im Anschluss an den Urlaub passiert und das anfängliche Gefühl einer Grippeerkrankung (Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen) ohne gewohnten Schnupfen erinnerte mich stark an meine Malaria-Erkrankung, so dass ich direkt froh war, als der dünnflüssige… na ihr wisst schon, einsetzte. Obwohl ich ja aufgrund der Malaria-Art komplett geheilt sein sollte.

Gegen den Norovirus gibt es keine Therapie. Nur viel trinken und ausruhen und die Sache aussitzen (im wahrsten Sinne des Wortes ;)). Nur für ältere Menschen und Kleinkinder soll die Krankheit aufgrund des hohen Flüssigkeitsverlustes gefährlich sein. Dass sie unangenehm ist, brauche ich wohl nicht extra erwähnen ;)

Naja, wenigstens sollte ich wohl zum Wochenende wieder richtig fit sein (so gehört es sich auch für eine Krankheit ;)).

P.S.: Ich glaube ja, dass dieses Ruhrgebiet daran schuld ist ;)

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10. Januar 2008, 10:05 Uhr

Kommentare

  1. Norovirus- und Rotavirus-Infektionen werden durch Fäkalien entweder in Lebensmitteln oder im Trinkwasser ausgelöst, bevor sie sekundär übertragen werden können, besonders augenfällig in Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen oder Kindergärten. In unseren Gewässern, auch im Grundwasser, kommen Viren vor. Unsere Wasserwerke können Viren nicht filtern. Kaltes Wasser konserviert ansteckende Viren. Die Norovirus- und Rotavirus-Infektionen folgen jedes Jahr streng dem Verlauf der Kälte im Wasser, im Boden und in den Wasserleitungen. Es ist offensichtlich, dass die winterlichen Norovirus- und Rotavirus-Infektionen von der Kälte abhängen. Unsere Lebensmittel haben das ganze Jahr über in etwa die gleiche Temperatur. Das Trinkwasser nicht. Es hat sein Temperaturminimum im Februar. Also muss das Trinkwasser die Norovirus- und Rotavirus-Infektionen auslösen! Die Ultrafiltration kann Viren aus dem Trinkwasser filtern, ohne Zusatz von Chemikalien. Dabei entstehen zusätzliche Kosten von lediglich 5 bis 7 € pro Person und Jahr, für eine vierköpfige Familie also rund 2 € im Monat. Eine vorsorgende Gesundheitspolitik muss die Infektionsketten durchbrechen. Die wirkungsvolle Trinkwasseraufbereitung würde die Kosten im Gesundheitswesen senken, auch bei anderen durch Trinkwasser übertragenen Infektionen durch z. B. Adenovirus, Campylobacter, E.-coli-Enteritis, EHEC/STEC, Kryptosporidiose, Salmonellose, Yersiniose. Auch die H5N1-Vogelgrippe kann mit dem Trinkwasser übertragen werden. Eine epidemiologische Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar die saisonale Influenza durch das Trinkwasser ausgelöst wird.

    Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann
    soddemann-aachen@t-online.de
    http://www.dugi-ev.de/information.html

    Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann · 10. Januar 2008, 10:50 Uhr · #

  2. Ohh, armer Bub ! Gute Besserung !!!

    Cutiepie · 10. Januar 2008, 11:00 Uhr · #

  3. Danke für die ausführliche Erklärung. Aber müssten dann nicht alle Personen in meinem Haushalt angesteckt worden sein?

    Marcus · 10. Januar 2008, 11:01 Uhr · #

  4. Ach du SCHEISSE! ;p
    Na dann wünsch ich dir schnellstmögliche Wiedergenesung! Und sei andererseits froh dass es nach dem Urlaub erst kam, und du zum Wochenende wieder fit wirst. Wenn ich mir mal was einfange, dann meistens zu Urlaubsbeginn oder übers Wochenende :(

    Martin · 10. Januar 2008, 11:33 Uhr · #

  5. Gute Besserung weiterhin.

    Ich hatte vor und an Weihnachten das Vergnügen und mir dadurch das ein oder andere Kilo an den Hüften erspart – leider auch diverse Festessen verpasst.

    Wiki schreibt wie immer interessante Dinge zu Norovirus, Ansteckung etc.: http://de.wikipedia.org/wiki/Norovirus

    — Andy · 11. Januar 2008, 14:49 Uhr · #

  6. Das ist der richtige Link:
    Norwalk-Virus

    — Andy · 11. Januar 2008, 15:12 Uhr · #

  7. Du Ärmster! Ein Bekannter von mir hat sich letztes Jahr auf einer Auslandsreise den Virus eingefangen und lag lange flach. Er dachte zuerst auch an Malaria – in westlichen Staaten können solche Krankheiten zum Glück gut auskuriert werden. Ich wünsche dir gute Besserung!

    Peter · 14. Januar 2008, 22:16 Uhr · #

  8. Habe kurz nach Weinachten auch das ertse mal in meinem Leben Bekanntschaft mit diesem Drecksvirus machen dürfen:

    http://www.digitalvoodoo.de/blog/archives/meckern/noro-virus-zu-silvester-das-jahr-geht-scheisse-los.php

    Gute Besserung ;-)

    Chris · 14. Januar 2008, 23:44 Uhr · #

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